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Veranstaltungsdetails

Vortrag

Massenkonsum und Sozialmoral

Der Aufstieg des Schocken-Konzerns – eine sächsische Erfolgsgeschichte

Referent Dr. Jürgen Nitsche, Historiker

Simon und  Salman Schocken gehörten im Wilhelminischen Deutschland zu den jüdischen Kaufleuten, denen es als Folge der Hochindustrialisierung Ende des 19. Jahrhunderts gelang, „Konzerngründer“ zu werden. War ihr Vater fast noch ein „Ghettohändler“, so wurden die Brüder schillernde „Wirtschaftsführer“, um ein Bild des jüdischen Wirtschaftsredakteurs Kurt Zielenziger aufzugreifen. In den Folgejahren nahmen sich ganze Familienverbände dem Ausbau der Warenhauskonzerne an: Karstadt, Tietz, Wertheim, Joske, Knopf, Ury und auch Schocken. Doch nur der Schocken-Konzern mit 19 Niederlassungen in ganz Deutschland hatte seine Wurzeln in Sachsen. Von Zwickau aus eroberten die Brüder die Welt des Handels.

Eine Stunde vor Vortragsbeginn findet eine 60-minütige, kostenfreie Führung zur Geschichte des Kaufhaus Schocken statt. Sie zahlen nur den Eintritt in die Dauerausstellung. Hier finden Sie die Details zu der Führung "a wie architektur".

Der Vortrag findet anlässlich des sächsischen Jahres der Industriekultur und der großen Landesausstellung BOOM. 500 Jahre Industriekultur statt.


Termin Donnerstag, 17.09.2020, um 18:00 Uhr
Ort Vortragssaal des smac im 5. OG
Hinweis Für Träger*innen von Hörhilfen ist eine Induktionsschleife im Vortragssaal verlegt.
Eintritt 3 € | VVK im smac
Für Mitglieder des Freunde des smac e.V. ist der Eintritt frei.


HINWEIS AUF TON- UND BILDAUFNAHMEN
Bei dieser Veranstaltung werden von Besucherinnen und Besuchern Aufnahmen in Bild und Ton angefertigt. Diese Aufnahmen können von uns zu Zwecken der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, der Werbung für gleichartige Veranstaltungen und unsere Aktivitäten öffentlich verbreitet und zu journalistischen Zwecken auch an Dritte weitergegeben werden. Weitere Informationen, insbesondere Ihre Rechte als Betroffene/r und auf Widerspruch, finden Sie unter diesem Link. Sie liegen auch zur Einsicht an der Museumskasse aus.

 

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