TACHELES - Gesprächsreihe im Café "Julius im Schocken"
Emily Dische-Becker, unser nächster Gast auf dem Goldenen Sofa, musste leider aus familiären Gründen den Termin auf einen späteren Zeitpunkt verschieben.
Glücklicherweise haben wir einen anderen, spannenden Gast für das Tacheles-Gespräch am 22. Oktober gewinnen können:
Dr. Sabine Wolfram spricht Tacheles auf dem Goldenen Sofa
Sabine Wolfram, Jahrgang 1960, ihres Zeichens Archäologin und Direktorin des smac, dem Staatlichen Museum für Archäologie Chemnitz, ist eigentlich Spezialistin für Prähistorische Archäologie. Im letzten Jahr vor dem wohlverdienten Ruhestand musste sie sich als Leiterin des smac jedoch — manchmal mehr als ihr lieb war — mit den gegenwärtigen Geschehnissen in ihrem Haus und darüber hinaus beschäftigen.
Auf dem Goldenen Sofa wird sie Tacheles reden über die Gründung und den Aufbau des Museums, über ihre Beziehung zur Familie Schocken und ihre Besuche in Israel und Palästina sowie über ihre Erlebnisse und Eindrücke vor Ort, die u.a. in einer großen Ausstellung im smac zum Toten Meer mündeten. Schließlich wird sie über die Dynamiken rund ums „Goldene Sofa" und ihre eigenen Erfahrungen damit sprechen. Und warum sie findet, dass man sich manchmal aus dem Fenster lehnen muss.
Moderation: Nirit Sommerfeld
Veranstalter: Antonplatz e.V.
ORT
Café Julius im SCHOCKEN
im Foyer des smac
TERMIN
Donnerstag, 22.10.2026, 19 Uhr
EINTRITT
10 €. Bitte in bar an der Abendkasse zahlen.
PLÄTZE & KARTEN RESERVIEREN
per Whatsapp +49 176 61091965
per E-Mail unter info@antonplatz15.de
GESPRÄCHSREIHE "TACHELES - Gespräche auf dem Goldenen Sofa"
Im „Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026“, das den Titel Tacheles trägt, will Antonplatz e.V. übers Jahr verteilt tacheles reden, zu Deutsch: Klartext.
Der Verein ANTONPLATZ e.V. hat sich durch Kunst und Kultur der Erinnerung und des Lernens verpflichtet. „Nie wieder!“ soll auch „nie wieder Ausgrenzung, Entrechtung, Diffamierung“ bedeuten, um Unrecht und Faschismus dann schon etwas entgegenzusetzen, wenn es noch nicht zu spät ist.
Jüdinnen und Juden genießen ein hohes Ansehen in Deutschland – solange sie dem Bild entsprechen, in das sie gemeinhin zu passen haben. Spätestens in ihrer Haltung gegenüber dem Staat Israel (aber nicht nur da!) gehen die Meinungen darüber auseinander, was sie sagen dürfen und was nicht.
Der Verein lädt jüdische Persönlichkeiten mit unterschiedlichen Biografien ein, die verschiedene Erfahrungen als Jüdinnen und Juden in Deutschlang gemacht haben. Die meisten sind der israelischen Regierungspolitik gegenüber sehr kritisch, viele haben – ähnlich wie die Gastgeberin Nirit Sommerfeld – deswegen schon Ausladungen und Diffamierung erlebt. Dennoch sind ihre Themen, über die sie hier sprechen wollen, sehr divers.
Hier können Sie die Crowdfunding Kampagne des Antonplatz e.V. unterstützen. DANKE!