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Archiv | 02. - 30.04.2019

Hass vernichtet

Die Aktivistin Irmela Mensah-Schramm entfernt in ganz Deutschland menscheinfeindliche Graffitis und verwandelt sie in Friedensbotschaften. Mehrfach landete sie dafür bereits vor Gericht. Ihre Kunstwerke sind nun im smac zu sehen.

Seit 1986 schon ist Irmela Mensah-Schramm in ganz Deutschland unterwegs, um rassistische und antisemitische Aufkleber und Graffitis zu entfernen. Für ihre Verdienste wurde sie schon häufig mit verschiedenen Preisen gewürdigt: So erhielt sie 1996 die Bundesverdienstmedaille (die sie jedoch 2000 zurückgab nachdem sie erfuhr, dass auch der ehemalige NPD-Politiker Heinz Eckhoff mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt wurden war), 2006 den Preis „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ und 2015 den Göttinger Friedenspreis. Gleichzeitig wird sie oft auch mit heftigen Anfeindungen konfrontiert – und stand auch schon häufig vor Gericht. Ihre Arbeit dokumentiert sie auch, um sie etwa in Unterrichtsbesuchen oder aber Ausstellungen zum Thema „Hass vernichtet“.

Die Ausstellung wird im Raum Mendelsohn im Foyer des smac von Bündnis 90/Die Grünen Sachsen präsentiert.

Der Eintritt ist frei.

 

Werk der Künstlerin Irmela Mensah-Schramm

© Irmela Mensah-Schramm | Foto: Annelie Blasko

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