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Interkulturelle Wochen

Am Ende ein Lied

Theaterstück vom Vergessen und Erinnern, von Heimat und Fremde, vom Weggehen und Ankommen zu den Interkulturellen Wochen

Zwei Frauen sitzen beieinander. Das Besondere an der Situation: Die eine ist eine Betreuerin, die andere eine sehr alte Dame.
Letztere aufgegriffen von der Polizei, schweigend. Keiner weiß, wie sie heißt und woher sie kommt. Die Betreuerin – Frau Tiem – muss aber genau das herausfinden, eine Biografie rekonstruieren. Sonst kann sie nicht helfen. Und außerdem muss sie zu ihrer Tochter, auch wenn die sie nicht sehen will. Warum? Viele Fragen sind da. Und ein geheimnisvoller Koffer voller Fotos und Kleinkram.
Aus der Suche nach der Geschichte der alten Dame entwickelt sich ein Spiel mit Bildern und Erinnerungen, entsteht Nähe – bis Frau Tiem am Schluss singt, ein Lied für die alte Frau.

Ursprünglich ist das Stück „Am Ende ein Lied“ aus Recherchen zu Pflege, Betreuung und Erinnerungsarbeit entstanden. Es basiert auf einer tatsächlichen biografischen Geschichte: der Flucht einer jüdischen Familie aus dem ehemaligen Weißrussland im zweiten Weltkrieg 1941 vor den Deutschen in das muslimisch geprägte Tadschikistan und nach dem Tod der Eltern die spätere Auswanderung der Tochter nach Deutschland, bis hin zur Assimilation in die deutsche Mehrheitsgesellschaft. Im Nachvollzug dieses Erinnerns schlägt es einen besonderen Bogen zum Verhältnis der Religionen und Kulturen zueinander und setzt sich mit Fragen nach kultureller Identität auseinander.

Spiel und Puppenführung Bianka Heuser
Text und Regie Dirk Strobel
Dramaturgie Walter Henckel
Puppenbau Carsten Bürger
Regieassistenz Lucille Drechsler


TERMIN
Donnerstag, 29.09.2022, 18:00 Uhr

EINTRITT frei

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360° - Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft der Kulturstiftung des Bundes