Zur Navigation springen Zum Inhalt springen Zu Kalendereinträgen springen
smac Logo
smac Logo smac Logosmac Logo
Veranstaltungen im smac, zum Beispiel Familientag auf dem Außengelände
« zurück
Vortrag zur Sonderausstellung

Die Samaritaner in Israel

Eine Minderheit so zahlreich wie die Sterne am Himmel?

Referent Prof. Dr. Stefan Schorch, Professor für Bibelwissenschaften, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Die Geschichte der Samaritaner lässt sich vom 2. Jahrhundert v. Chr. bis heute verfolgen. Heute gehören zu der Gruppe noch ca. 800 Menschen, davon jeweils 400 im Staatsgebiet Israels und 400 im Gebiet der palästinensischen Autonomiebehörde. Sie verstehen sich als das wahre Israel und werfen den Juden vor, dass diese ihre alte Tradition verraten hätten. Wie die Juden benutzen auch die Samaritaner das Hebräische im Gebet und lesen die Tora, allerdings in einer etwas anderen Fassung und in einem anderen Dialekt des Hebräischen. Im Unterschied zu den Juden ist für die Samaritaner nicht Jerusalem der Heilige Ort, sondern der Berg Garizim bei Nablus, und das jährliche Passafest wird nach wie vor mit einem Opfer begangen.


Termin 06.02.2020, um 18.00 Uhr
Ort Vortragssaal des smac im 5. OG
Hinweis Für Träger*innen von Hörhilfen ist eine Induktionsschleife im Vortragssaal verlegt.
Eintritt 3 € | Für Mitglieder des Freunde des smac e.V. ist der Eintritt frei.


VORTRAGSREIHE "ARCHÄOLOGIE & LEBEN IM HEILIGEN LAND"
Begleitend zur aktuellen Sonderausstellung Leben am Toten Meer – Archäologie aus dem Heiligen Land beleuchten Fachleute zwischen Oktober 2019 und Februar 2020 Aspekte der Archäologie, der Geschichte, von Geschichten und des Lebens im Heiligen Land und darüber hinaus. Hier finden Sie eine Übersicht der Vortragsreihe.

 

HINWEIS AUF TON- UND BILDAUFNAHMEN
Bei dieser Veranstaltung werden von Besucherinnen und Besuchern Aufnahmen in Bild und Ton angefertigt. Diese Aufnahmen können von uns zu Zwecken der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, der Werbung für gleichartige Veranstaltungen und unsere Aktivitäten öffentlich verbreitet und zu journalistischen Zwecken auch an Dritte weitergegeben werden. Weitere Informationen, insbesondere Ihre Rechte als Betroffene/r und auf Widerspruch, finden Sie unter diesem Link. Sie liegen auch zur Einsicht an der Museumskasse aus.

Nach oben