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Podiumsdiskussion

3 Zimmer / Küche / Kibbuz

Utopien des Zusammenlebens

Anfang der 1920er Jahre bildeten sich im damaligen Palästina die ersten genossenschaftlich organisierten Siedlungen, welche zunächst als Kvutza (hebr. für Gruppe), später dann als Kibbuz (hebr. für Sammlung, Versammlung) bezeichnet wurden. Zu Beginn waren es meist landwirtschaftlich ausgerichtete Gruppen, es sollten jedoch bald auch andere Wirtschaftszweige in der verarbeitenden Industrie hinzukommen. Den Höhepunkt erreichte die Kibbuzbewegung mit mehr als 270 Siedlungen und etwa 125.000 Mitgliedern in ganz Israel in den 60er und 70er Jahren des 20. Jh. Obwohl nicht alle Siedlungen den gleichen ideologischen Ideen folgten, waren zwei Grundgedanken für die meisten Kibbuzim prägend: die Bildung einer egalitären, meist basisdemokratischen, Gemeinschaft und die kollektive Erziehung der nachfolgenden Generationen. Doch kann man die Kibbuzim als real gewordene Utopie bezeichnen? Was veränderte sich in den Jahren ihres Bestehens? Und wie sieht die Zukunft für die noch existierenden Kibbuzim aus?

Impulsvorträge und Podiumsdiskussion (dt./engl.) mit
•    Josefine Haubold Die freie Lektorin & Journalistin recherchierte für die Jungle World ausgiebig über das Thema Kibbuzim in der Gegenwart.
•    Kobi Roth Der israelische Schmuckkünstler wuchs in einem Kibbuz in Israel auf.
•    Anselm Schelcher Der Mitgründer und Bewohner eines innovativen Hausprojekts in Leipzig erkundete zahlreiche Kibbuzim.
•    Moderation Hannah Zimmermann, Offener Prozess, ASA-FF e.V.

Termin Freitag, 08.11., um 16.00 Uhr
Eintritt 5 € | erm. 3 €

Eine Veranstaltung im Projekt "Change the smac" des "360° - Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft" der Kulturstiftung des Bundes und in Kooperation mit dem Festival "Aufstand der Utopien" des ASA-FF e.V.


HINWEIS AUF TON- UND BILDAUFNAHMEN
Bei dieser Veranstaltung werden von Besucherinnen und Besuchern Aufnahmen in Bild und Ton angefertigt. Diese Aufnahmen können von uns zu Zwecken der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, der Werbung für gleichartige Veranstaltungen und unsere Aktivitäten öffentlich verbreitet und zu journalistischen Zwecken auch an Dritte weitergegeben werden. Weitere Informationen, insbesondere Ihre Rechte als Betroffene/r und auf Widerspruch, finden Sie unter diesem Link. Sie liegen auch zur Einsicht an der Museumskasse aus.

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