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Vortrag zur Sonderausstellung

Im Brennpunkt der Weltpolitik

Uranbergbau in Böhmen und Sachsen

Referent Dr. Rainer Karlsch, Institut für Zeitgeschichte, Berlin

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges rückte das Erzgebirge in den Brennpunkt der Weltpolitik. Die Sowjetunion wollte den Vorsprung der USA beim Bau von Atomwaffen aufholen, besaß damals aber kaum eigene Uranerzvorkommen. Die ältesten Uranminen in Europa befanden sich im böhmischen Jáchymov. Ein Geheimvertrag sicherte der Sowjetunion ab November 1945 den Zugriff auf das tschechoslowakische Uranerz. Wenig später erlangte der Uranbergbau in Sachsen und Thüringen noch größere Bedeutung für das sowjetische Atomprojekt. Während die Vorkommen in Jáchymov von Kriegsgefangenen und Häftlingen abgebaut werden mussten, entwickelte sich die bis 1953 ganz in sowjetischer Hand befindliche Wismut AG zu einem Musterbetrieb.

Termin Donnerstag, 08.11., um 18.00 Uhr
Ort  Vortragssaal im 5. OG
Eintritt 3 € [Sie können vorab eine Eintrittskarte an der Museumskasse des smac erwerben.]
Für Mitglieder der Freunde des smac e.V. ist der Eintritt frei.
 

Vortragsreihe "Beziehungsgeschichten"
Insgesamt zehn Vorträge begleiten die aktuelle Sonderausstellung SACHSEN BÖHMEN 7000. Hier finden Sie alle Vorträge auf einen Blick.

 

Hinweis auf Ton- und Bildaufnahmen
Bei dieser Veranstaltung werden von Besucherinnen und Besuchern Aufnahmen in Bild und Ton angefertigt. Diese Aufnahmen können von uns zu Zwecken der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, der Werbung für gleichartige Veranstaltungen und unsere Aktivitäten öffentlich verbreitet und zu journalistischen Zwecken auch an Dritte weitergegeben werden. Weitere Informationen, insbesondere Ihre Rechte als Betroffene/r und auf Widerspruch, finden Sie unter diesem Link. Sie liegen auch zur Einsicht an der Museumskasse aus.

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