Lesung und Diskussion mit Jens Schadendorf
Die Forschung zeigt, was seit langem auch für Deutschland gilt: Gesellschaft und Wirtschaft brauchen Diversity – Vielfalt, Teilhabe und Chancengleichheit – wie die Luft zum Atmen. Sie stärkt nicht nur die Fairness, sondern auch Innovation und Produktivität. Seit ihrem Amtsantritt aber attackiert die US-Regierung gezielt die Diversity-Förderung in der Arbeitswelt und nimmt dabei vor allem die queere Community ins Visier. Damit greift sie nicht nur Eckpfeiler demokratischen Miteinanders an, sondern auch die Basis für ökonomischen Erfolg. Das darf uns nicht kaltlassen.
Jens Schadendorf analysiert in seinem neuen Buch „Der bedrohte Regenbogen. Wie Unternehmen und Gesellschaft Vielfalt schützen können und von ihr profitieren“ die amerikanischen Anti-Diversity- und Anti-Queer-Entwicklungen und ihre auch für uns einschneidenden Folgen. Zugleich aber zeigt er, dass es gerade hierzulande keinen Grund für Verzagtheit gibt. Eine Fülle von mutmachenden Beispielen illustriert, wie vor allem europäische Unternehmen und Non-Profit-Organisationen – darunter Stiftungen und Vereine – bereits entschlossen und kreativ reagieren. Eine optimistisch stimmende Entwicklung in schwierigen Zeiten – auch in Deutschland.
Jens Schadendorf ist Ökonom, freier LGBTQ+-Forscher und über den deutschsprachigen Raum hinaus eine der wichtigsten Stimmen zu Diversität und Inklusion. Er hat für führende Medien geschrieben, u.a. für ZEIT, Spiegel, FT Deutschland, Tagesspiegel, Welt und Reuters, und mehrere Bücher publiziert. Zuletzt (2021) erschien von ihm auf Englisch „GaYme Changer“, nominiert für den Financial Times Book Award und in vier Sprachen veröffentlicht.
Veranstalter: Antonplatz e.V. / Café Julius im Schocken
ORT
Café Julius im SCHOCKEN
im Foyer des smac
TERMIN
Donnerstag, 09.07.2026, 18 Uhr
EINTRITT
frei – auf Wunsch werden Bücher signiert
PLÄTZE & KARTEN RESERVIEREN
Vor Ort an der Café-Theke oder
per Whatsapp +49 176 61091965
per E-Mail unter reservierung@julius-im-schocken.de