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Vortrag

Flucht und Migration am Beispiel der Kurden

Ein "Reisebericht" mit Kerem Schamberger / medico international

Mit der Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS), die Mitte Juni 2026 in Kraft tritt, geraten fundamentale Rechte ins Wanken. An den Außengrenzen Europas werden Stacheldrahtzäune errichtet. Das Ziel ist die Verhinderung von Migration. Das Recht auf Asyl wird de facto ausgehöhlt, das Recht auf Leben und Schutz vor Gefahr wird durch immer gefährlichere Fluchtrouten bedroht. Menschen werden in gefängnisähnlichen Lagern monatelang eingesperrt. Wer aus einem sogenannten „sicheren Herkunftsstaat“ kommt oder über einen vermeintlich „sicheren Drittstaat“ einreist, hat kaum mehr Chancen, ein individuelles Recht auf Asyl durchzusetzen. Diese Abschottungspolitik fordert immer neue Opfer – im Mittelmeer, in der Sahara und an den Außengrenzen Europas.

Dr. Kerem Schamberger, Referent für Flucht und Migration bei medico international, berichtet von seinen Reisen an die Außengrenzen: von Gewalt, Militarisierung und tödlicher Abschottung. Aber er zeigt auch eine andere Seite – die von Solidarität, Widerstand und Netzwerken, die der rassistischen Politik trotzen und Hoffnung geben.

ORT
Café Julius im SCHOCKEN
im Foyer des smac

TERMIN
Donnerstag, 02.07.2026, 18 Uhr

EINTRITT
10 €

PLÄTZE & KARTEN RESERVIEREN
Vor Ort an der Café-Theke oder
per Whatsapp +49 176 61091965
per E-Mail unter reservierung@julius-im-schocken.de