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Veranstaltung

Dr. Shir Hever auf dem Goldenen Sofa

TACHELES - Gesprächsreihe im Café "Julius im Schocken"

Shir Hever ist 1978 in Israel geboren und aufgewachsen. Nach dem Studium in Tel-Aviv promovierte er in Berlin in Politikwissenschaft über die Privatisierung des israelischen Sicherheitsapparats. Als politischer Ökonom befasst er sich vorwiegend mit den wirtschaftlichen Aspekten der israelischen Militär- und Besatzungspolitik. Er ist Autor zahlreicher Artikel, Sendungen und zweier Bücher, u.a. „Die Politische Ökonomie der israelischen Besatzung“. Seit einigen Jahren ist er Geschäftsführer des „Bündnisses für Gerechtigkeit zwischen Israelis und Palästinensern“ BIP e.V..

Seit geraumer Zeit beschäftigt sich Shir Hever mit Schuld- und Verantwortungsgefühlen aus jüdischer Perspektive. Über die Frage, warum der Völkermord in Gaza nicht nur die Zukunft des Staates Israel, sondern die Zukunft des jüdischen Volkes gefährdet — darüber will er Tacheles auf dem Goldenen Sofa sprechen.

Moderation: Nirit Sommerfeld

Veranstalter: Antonplatz e.V.

ORT
Café Julius im SCHOCKEN
im Foyer des smac

TERMIN
Donnerstag, 04.06.2026, 19 Uhr

EINTRITT
10 €

PLÄTZE & KARTEN RESERVIEREN
Vor Ort an der Café-Theke oder
per Whatsapp +49 176 61091965
per E-Mail unter reservierung@julius-im-schocken.de

 

GESPRÄCHSREIHE "TACHELES - Gespräche auf dem Goldenen Sofa"

Im „Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026“, das den Titel Tacheles trägt, findet im Café "Julius im Schocken" die Tacheles-Gespräche auf dem Goldenen Sofa statt. Hier will das Café übers Jahr verteilt an neun Abenden tacheles reden, zu Deutsch: Klartext. 

Initiator des Projekts ist der Verein ANTONPLATZ e.V., der sich durch Kunst und Kultur der Erinnerung und des Lernens verpflichtet hat. „Nie wieder!“ soll auch „nie wieder Ausgrenzung, Entrechtung, Diffamierung“ bedeuten, um Unrecht und Faschismus dann schon etwas entgegenzusetzen, wenn es noch nicht zu spät ist.

Jüdinnen und Juden genießen ein hohes Ansehen in Deutschland – solange sie dem Bild entsprechen, in das sie gemeinhin zu passen haben. Spätestens in ihrer Haltung gegenüber dem Staat Israel (aber nicht nur da!) gehen die Meinungen darüber auseinander, was sie sagen dürfen und was nicht.

Das Café hat neun jüdische Persönlichkeiten mit unterschiedlichen Biografien eingeladen, die verschiedene Erfahrungen als Jüdinnen und Juden in Deutschlang gemacht haben. Die meisten sind der israelischen Regierungspolitik gegenüber sehr kritisch, viele haben – ähnlich wie die Gastgeberin und Cafébetreiberin Nirit Sommerfeld – deswegen schon Ausladungen und Diffamierung erlebt. Dennoch sind ihre Themen, über die sie hier sprechen wollen, sehr divers.

Hier können Sie die Crowdfunding Kampagne des Antonplatz e.V. unterstützen. DANKE!