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Sonderausstellungen

Ab Sommer 2015 wird das smac in einem regelmäßigen Turnus Sonderausstellungen gemäß dem Slogan „Kulturen entdecken – Geschichte verstehen“ zeigen. Dabei werden archäologische Themen mit aktuellen Fragestellungen verknüpft. Ausgehend von seiner eigenen Lebenswelt setzt sich der Besucher mit der Vergangenheit und mit fremden Kulturen auseinander.

Für Sonderausstellungen steht die 4. Ebene mit 1000 Quadratmetern zur Verfügung.

Vorschau

SALZ BERG WERK

Schatzkammer der Alpen

Ab 3. Juli zeigt das smac sensationelle Funde aus dem österreichischen Hallstatt – dem ältesten Salzbergwerk der Welt. Die Ausgrabungen in den 100 Meter tief in die Erde reichenden Stollen erbrachten wertvolle archäologische Hinweise auf frühe Bergwerkstätigkeit. Faszinierend sind die Funde aus organischem Material wie ein originaler Tragesack aus Fell, ein Unikat in der archäologischen Forschung. Zahlreiche hochwertige Bronze- und sogar Goldobjekte zeigen zudem, dass der Salzabbau im 1. Jahrtausend v. Chr. ein gutes Geschäft war. Dieser Reichtum schlug sich in der reichen Ausstattung der Gräber nieder

SALZ

Salz ist für uns ein preiswertes Alltagsprodukt, als Speisezusatz, als Kosmetikartikel und als Pharmazeutikum. Jahrtausende lang war Salz aber vor allem wegen seiner konservierenden Wirkung von unschätzbarem Wert. Ohne Kühlschrank und Chemielabor war man auf Salz angewiesen, um Nahrung haltbar zu machen oder um Häute zu gerben. Zudem diente Salz in vormodernen Gesellschaften als Wertmaßstab und Tauschmittel

BERG

Schon vor 4000 Jahren treffen im Berg hoch über dem Hallstätter See in Oberösterreich Bronzepickel auf Salz. Es ist der Beginn des ältesten Salzbergbaus der Welt, dessen Spuren noch heute sichtbar sind. Archäologische Ausgrabungen in den 100 Meter tiefen Schächten von Hallstatt lieferten einzigartige Hinweise über den frühen Bergbau in den Alpen.

WERK

Für die Archäologie sind die Funde aus Hallstatt ein Glücksgriff. Sie geben Auskunft darüber, wie die Menschen der Bronze- und Eisenzeit im Bergwerk arbeiteten und den begehrten Rohstoff Salz abbauten. Faszinierend sind vor allem die einmaligen Funde aus organischem Material wie die 3000 Jahre alten Stiegen oder Tragesäcke aus Fell. Sie erlauben die Rekonstruktion der Abbautechnologie und lassen Rückschlüsse auf Arbeitsteilung und Organisationsprozesse zu.

SCHATZKAMMER DER ALPEN

Dass der Salzabbau ein gutes Geschäft war, darauf verweisen zahlreiche hochwertige Bronze- und Goldobjekte aus dem nahe gelegenen Gräberfeld von Hallstatt. Glasgefäße und Bernstein zeigen, dass bereits im 1. Jahrtausend v. Chr. weitreichende Handelskontakte gepflegt worden sind.

DIE AUSSTELLUNG

Die Sonderausstellung zeigt 250 Objekte des frühen Salzbergbaus aus der weltberühmten Sammlung des Naturhistorischen Museums Wien. Beeindruckend ist die Ausstellungsarchitektur. Die begehbaren Installationen erinnern an riesige Salzkristalle. An den Außenseiten befinden sich die Vitrinen mit den herausragenden Exponaten. Im Inneren begeben sich die Besucher durch Filme, Raumklänge und Gerüche auf eine Zeitreise in die Lebenswelt der prähistorischen Bergleute.

Die Ausstellung wurde von Museumspartner Innsbruck und dem Naturhistorischen Museum Wien entwickelt.

Laufzeit 03.07.2015 - 03.01.2016

Eintritt 5 € | erm. 3 € | Familien 8 €

Archiv

Sonderausstellungen im Japanischen Palais

Vor der Eröffnung des smac im Mai 2014 bot der Japanische Palais in Dresden der sächsischen Landesarchäologie sowie archäologischen Themen allgemein Raum für Sonderausstellungen. 

Eine Zusammenfassung der Sonderausstellungen von 1967 bis 2011 ist nachzulesen bei
Robert Reiß, Das Japanische Palais – Ausstellungen in einem architektonischen Kleinod. In: Ausgrabungen in Sachsen 2 (2010), S. 131–148

 

Ausstellungen in einem architektonischem Kleinod, 10,75 MB